Wir starten unsere Tour

Der Nordsternpark

Unser erstes Ausflugsziel ist das ehemalige Gelände der Zeche Nordstern. Das Außergewöhnliche an dem Park ist, dass die Emscher und der Rhein-Herne-Kanal direkt in der Mitte des Nordsternparks verlaufen. Verbunden werden die zwei Teile durch außergewöhnliche Hängebrücken, über die ihr mit Fahrrädern sehr gut rüberfahren könnt.

Es gibt viele Stationen zu entdecken, die Hinweise auf das damalige Zechengelände geben. Viele haben wir für Euch besucht

Infos

  • Adresse

    Nordsternpark
    Am Bugapark 1
    45899 Gelsenkirchen

  • Kosten

    Kostenlos mit Ausnahmen

  • Haltestelle

    Nordsternpark
    Linie 383, Linie CE56, Linie NE14

Das Wichtigste zuerst

Was kostet der Nordsternpark? Nichts!

Der Park ist rund um die Uhr frei zugänglich und kostet euch keinen Cent. Allein der Besuch des Nordsternturms (täglich 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr) ist gebührenpflichtig. Die aktuellen Preise findet ihr auf der Homepage des Nordsternparks.

Fördertürme I und II

Unsere erste Station waren die Fördertürme, die nicht zu übersehen sind. Hoch ragen sie, aber wohl mehr Aufmerksamkeit zieht diese nackte steinernde Figur auf sich. Diese Statue ist von den Schnellstraßen aus sehr gut zu sehen und der ein oder andere wird sich schon gefragt haben, was das zu bedeuten hat.

Die Figur entstammt dem Schöpfer Markus Lüpertz. Er hat sie dem griechischen Helden Herkules nachempfunden, daher wird diese Figur auch passend „Herkules von Gelsenkirchen“ genannt. Was genau die Figur symbolisieren soll, vermögen wir uns nicht vorzustellen.

Förderturm I ist im typischen Stahlgerüst gehalten, während der 2. Turm wie ein Hochhaus aussieht.  Diese wurde um einige Etagen ergänzt und hat nun eine beachtliche Höhe von 83 m. Hoch oben auf der Besucherplattform habt ihr eine fantastische Aussicht auf die Umgebung und über den Park mit all seinen faszinierenden Hängebrücken und Konstruktionen.

Die Pyramide des Nordsternparks

Eine große Aussichtsplattform ist das erste, was wir nach unserem Stop bei den Fördertürmen sehen. Sieht gar nicht so hoch aus, dachten wir, mussten aber feststellen, dass es schon bissken anstrengend ist. Aber die Mühe hat sich gelohnt. Oben gibt es eine kleine Aussichtsplattform, von der wir einen großen Teil des Parks überblicken konnten.

Was uns sehr gut gefallen hat, waren die in Stein gelassenen Platten, die in die Richtungen von Sehenswürdigkeiten zeigten. Ihr konntet zum Beispiel das Tetraeder erblicken und wusstet dank der informativen Platte, wie weit es bis dahin ist.

Von hier aus habt ihr eine fantastische Aussicht auf die Grünanlage. Wir waren schon mal im Sommer hier und wir waren begeistert, wie er in seiner vollen Blühte ausschaute. Die Wiesen waren grün und an den Metallgerüsten rankten schöne Blumen.

Bergbaustollen

Der Bergbaustollen sitzt am Fuße der Pyramide. Bekannt ist er wahrscheinlich eher aus der „Extraschicht“. Das ist eine kulturelle Veranstaltung, bei der ihr in einer Nacht die Möglichkeit habt, 50 Spielorte und 24 Städte zu besuchen. Dabei steht das industrielle Kulturerbe des Ruhrgebiets im Vordergrund. Unterhaltet werdet ihr dabei von vielen Künstlern und einem unterhaltsamen Programm.

Der Bergbaustollen ist für gewöhnlich geschlossen, wird aber geöffnet, wenn ihr euch für eine kostenlose Führung anmeldet. Auch für Kindergruppen gibt es solche Führungen.

Die rote Doppelbogenbrücke

Er gilt als Warzeichen des Parks und durfte schon für viele Reiseführer Modell stehen. Kein Wunder, denn er hat eine schon beinahe künstlerische Form. Die Bögen sind nicht nur farblich ein Hingucker, sondern auch die gebogene Form ist mehr als nur ungewöhnlich. Sie ist 100 m lang und ragt 36 m in die Höhe. Von der Brücke aus könnt ihr die Fähren beim Tuckern beobachten.

Kinderland Integrationscafe und Spielplatz

Über die Brücke schlendern wir entlang einem großen Platz, auf dem regelmäßig kleine Festivals veranstaltet werden.

Kurz darauf erblicken wir auf der linken Seite einen großen Kinderspielplatz mit eigenem Café. Es wird Integrationscafé genannt und hier werden dir täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr leckere Speisen serviert.

Das Café hat ein breites Programm für Kindererlebnisse und Familien.

Der kleine Bruder

Nach dem Spielplatz sind wir links abgebogen und erreichen eine Brücke, die der kleine Bruder der Doppelbogenbrücke sein könnte. Er hat nur einen roten Bogen und ist geschätzt auch nur halb so breit. Er führt über die Emscher.

Überbleibsel des Kühlturmes

Ein Hexagon Gerüst, das nun umgeben von Efeu und viel Grün ist, ist alles, was vom ehemaligen Kühlturm noch zu sehen ist. Es ist ein imposanter Bau, der im grünen Kontext schon beinahe etwas Romantisches an sich hat.

Wir können uns gut vorstellen, dass hier gute Fotografien gemacht werden können.

Das Erlebnis mit einem Getränk und einem Stück Kuchen beenden

Am Ende unserer kleinen Tour durch den Nordsternpark haben wir es uns im Restaurant Heiner´s gut gehen lassen. Der befindet sich direkt gegenüber den Fördertürmen. Im Sommer steppt hier der Bär. Dann bietet das Restaurant auf der großen Terrasse des Zechengeländes einen Außenstand an, auf der man gemütlich ein Bier zischen kann.

Unsere Meinung zum Nordsternpark

Der Nordsternpark ist ein tolles Ausflugsziel für die ganze Familie. Es gibt so vieles zu entdecken und zu lernen.

Bleibt bei unserer Reise dabei. Verpasst keines der interessanten Standorte auf der Kulturroute und meldet euch am besten bei unserem Newsletter an!

Eure RUHRTYPEN, Werbeagentur Recklinghausen

RUHRTYPEN on Tour - Nordstern Park 1

Kommentar von Werbeagentur Gladbeck Ruhrtypen
2 Kommentare

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  1. […] on Tour! Wegen Corona haben wir eine kurze Zwangspause einlegen müssen. Nach unseren Besuchen beim Nordpark und der Zeche Zollverein haben wir uns nun auch die Zeche Ewald in Herten […]

  2. […] Tour über die Route der Industriekultur führt uns nach dem Nordsternpark zum Unesco Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen. Wir haben die Zeche Zollverein schon oft […]

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